DIE XY-MYTHEN

Hier könnt ihr Auffälligkeiten nachlesen, die man bei XY regelmäßig entdecken kann. Auffälligkeiten, die mit Sicherheit sonst keinen Menschen interessieren - aber für uns XY-Fans sehr wichtig sind, da sie die Sendung stets über Jahrzehnte hinweg geprägt haben! Die Auswahl stammt sowohl von uns als auch von vielen Teilnehmern des XY-Forums. Vielen Dank für eure Mithilfe!

  

MYTHOS 1

In einigen Filmfällen tritt die Situation auf, dass ein Unbekannter bei einer Person anruft bzw. mit ihr bereits telefoniert - und dann plötzlich auflegt.

In grundsätzlich allen Fällen sieht man dann, wie das telefonische
Gegenüber verdutzt auf den Telefonhörer blickt.

 

MYTHOS 2

Warum waren alle Opfer in ihrem Beruf bei Vorgesetzten und Kollegen beliebt? Immer wurde ihre freundliche und zuvorkommende Art geschätzt...

 

MYTHOS 3

Häufig in den Filmfällen sieht man Szenen in einer Küche. Wenn die ganze Familie dann am Essenstisch sitzt, gibt es grundsätzlich Suppe.
Warum eigentlich?

 

MYTHOS 4

Was vermutlich auch niemandem außer uns auffallen würde: Wenn die Familie beim Essen sitzt (es gibt natürlich wieder Suppe), erhalten die einzelnen Familienmitglieder immer nur einen einzigen Schöpflöffel auf den Teller. Davon wird man doch nicht satt...

 

MYTHOS 5

Noch mal etwas Auffälliges zum Thema Telefonieren: Wenn eine Person in einem Filmfall angerufen wird und den Telefonpartner kennt, antwortet sie grundsätzlich mit dem Satz: "Ach du bist's!" - Weshalb so unfreundlich?

 

MYTHOS 6

Unmittelbar nachdem ein Filmfall zu Ende war, konnte man oft Ede beobachten, wie er z.B. in einer Akte oder in einem Personalausweis blätterte. Wer genau aufgepasst hat, konnte erkennen, dass Ede diese Bewegung vorher genau einstudiert hatte, denn oft war er zu spät dran: Der Filmfall war vorbei, Ede blickte kontrollierend auf den kleinen Monitor und fing erst dann an zu blättern.

Dies wirkte zwar ziemlich gestellt, aber auch unglaublich menschlich!
Butz Peters war in der Hinsicht fast zu perfekt...

 

MYTHOS 7

Jetzt noch etwas extrem Auffälliges: Bis auf wenige Ausnahmen läuft im Fernseher der Opfer oder irgendwelcher Zeugen grundsätzlich das ZDF-Programm. Soll dies bedeuten, dass man als ZDF-Zuschauer besonders gefährlich lebt, oder liegt es daran, ein zwar harmloses, aber geschicktes "Product Placement" zu betreiben?

 

MYTHOS 8

Der Mythen-Klassiker schlechthin ist auch das Trinkgefäß, aus dem in fast allen XY-Filmfällen Bier getrunken wird. Es erinnert ein wenig an ein Cognacglas, ist aber ein bisschen größer. In den meisten Filmfällen wird eine solche "Bierkugel" benutzt, damit angestoßen, aus ihr getrunken. Zumindest in Bayern haben wir ein solches Trinkglas, das auch "Brüsselschwenker" genannt wird, noch nie gesehen.

 

MYTHOS 9

Noch eine Besonderheit, die bei Außenaufnahmen mit einem Auto zu erkennen ist: In so manchem Fall sieht man ein Opfer oder einen Zeugen im Auto fahren - mit komplett heruntergekurbelter Fensterscheibe. Egal ob im Sommer oder im Winter! Und das noch Ungewöhnlichere daran: Hält der Autofahrer dann an, ist das Fenster plötzlich wieder geschlossen.

Wir vermuten, dass dies mit der Aufnahmetechnik zu tun hat, denn durch ein geschlossenes Fenster lässt sich nicht so leicht hindurch filmen als durch ein heruntergekurbeltes. Der Fahrer soll ja schließlich gut zu sehen sein.

 

MYTHOS 10

Zufall oder Absicht? Zumindest sehr makaber ist folgender Mythos: die Songs in den Filmfällen. Auf unserer Seite "XY-Charts" könnt ihr ja viele Titel nachlesen, die in den Filmen eingesetzt worden sind. Nach gründlicher Überlegung ist uns dabei aufgefallen, dass die Auswahl der Titel wohl nicht zufällig geschieht. Ein junger Mann, der im Auto sitzt, "Highway To Hell" hört und anschließend ermordet wird. Eine junge Frau, die, bevor sie ermordet und zerstückelt wird, noch im Radio "Happy Together" anhört. Ein Taxifahrer, der durch einen gezielten Stich ins Herz lebensgefährlich verletzt wird, während im Autoradio "Lass die Sonne in dein Herz" läuft. Ein junger Polizist, der kurz vor seiner Ermordung in der Disco auf "Time Is Ticking Away" tanzt. Die Liste ist noch länger. Dies sind nur ein paar Beispiele.

 Fragt sich nun, wer für die Musikauswahl zuständig ist. Ein Mensch mit Sinn fürs Makabre - oder der Zufall?

 

MYTHOS 11

Bei Personenfahndungen, bei denen die Person einen Bart trug, wurde darauf hingewiesen, dass der Bart inzwischen ab sein könnte. Original Konrad Toenz: "XXX trägt wie hier auf dem Foto zu sehen einen Schnauz, den er sich möglicherweise in der Zwischenzeit abrasiert haben könnte."

 

MYTHOS 12

Typische Szene: Eine meist ältere Frau arbeitet im Vorgarten, wenn gerade eine ihr bekannte Person vorbeikommt. Es kommt zum Gespräch. Beide wundern sich, wenn sie dann eine fremde Person oder ein fremdes Auto sehen. Die Dialoge laufen etwa so:
"Kennste den?"
"Nee, is wohl fremd hier"
"Der sucht wohl was. Komischer Typ..."
Hinterher noch ein skeptisches: "Na ja..."
Nach dem Motto: Die Person oder das Auto merken wir uns, er könnte ja ein krummes Ding drehen. Solche Beobachtungen machen so gut wie immer ältere Frauen (typische Dorf-Ureinwohner).

 

MYTHOS 13

Der schmunzelnde Konrad: Gerade wenn Konrad Toenz seine Ansagen mit vielen Versprechern beendet hat und an
Eduard Zimmermann abgibt, erscheint ein leichtes Schmunzeln auf seinen Lippen. Komischerweise erkennt man das Schmunzeln auch oft dann, wenn er überhaupt keine Versprecher in seine Ansagen eingebaut hat. Fast so, als wäre er ein bisschen stolz auf sich.

 

MYTHOS 14

Auffällige Beobachtungen: Diese werden, sofern sie aus Wohnhäusern erfolgen, zumeist von Personen gemacht, die
a) entweder gerade die Gardinen zuziehen oder b) zuvor in die Fernsehzeitschrift geschaut haben. Diese Personen sind zu ca. 80 Prozent Frauen.

 

MYTHOS 15

Es fällt schon seit Jahren auf, dass die Schauspieler in den Filmfällen beim Verabschieden zu 80-90 Prozent "Also, Tschüss dann" sagen...

Der XY-Spruch schlechthin in den Filmfällen der 80er und frühen 90er war: "Na, dann woll'n wir mal!"