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Ein Thema, das in
den 70er- und 80er-Jahren bei XY entweder tabuisiert oder nur angedeutet
wurde ("homophile Neigungen"), ist die Homosexualität.
Erst in jüngster Zeit ist zu erkennen, dass auch bei XY ein
toleranterer Umgang mit Homosexualität hervorgetreten ist, als
dies noch vor 10 Jahren möglich gewesen wäre - allein schon unter
Berücksichtigung der damaligen Moralvorstellungen. Wie
auch immer der Einzelne über Homosexualität denken mag, fest
steht: Sie ist weder verboten noch krankhaft oder abartig, auch
wenn selbst heutzutage noch von einigen Seiten derart
argumentiert wird. Schwul oder lesbisch zu sein, ist nun einmal
Teil unserer Gesellschaft, weshalb sich die XY-Fernsehfahndung
immer wieder dieses Themas annehmen wird. Und das ist sicher auch gut so. Denn
leider gibt es Verbrecher, die ganz gezielt den Umstand,
dass ein Mensch "homophile Neigungen" hat, ausnützen
und dem überraschten Opfer schaden - sei es "nur"
durch einen Raubüberfall bei einem erotischen Treffen oder
aber schlimmstenfalls durch Mord.
Der AlsPol (Arbeitskreis lesbischer und schwuler
Polizeibediensteter) hat folgende Tipps für Schwule:
- Nehmen Sie einem möglichen Täter die Anonymität, und
stellen Sie fest,
um wen es sich tatsächlich handelt!
- Stellen Sie die neue Bekanntschaft im Umfeld vor, z.B.
beim Wirt in der Kneipe,
und zeigen Sie eindeutig, dass Sie jetzt zusammen weggehen werden!
- Vereinbaren Sie bei bezahltem Sex unbedingt vorher die
Dienstleistung
und den Preis.
Grundsätzlich hat ein Stricher wenig Interesse daran, seinen
Finanzier umzubringen. Leider gibt es einen sehr hohen Anteil an
heterosexuellen Gewaltverbrechern, die sich als
Gelegenheitsbekanntschaft anbieten, um ihr Opfer ausrauben. |