|

|
| Zunächst
wurden wir von Sabine begrüßt, die uns gleich mit viel
Sympathie und Kompetenz durchs Studio führte. Sofort fiel uns
die ungewöhnlich familiäre und unkomplizierte Atmosphäre am
Set auf, die in der heutigen Medienlandschaft ihresgleichen
sucht. Nach einem kurzen Gespräch wurde uns angeboten, mit
einigen anderen Gästen (Kommissare, Studiogäste) durch die
verteilten Räume des Studios zu laufen. Viel Wissenswertes
über Regie-, Ton- und Satellitentechnik! |
| Pünktlich
zur Eurovisionshymne wurde es dann ruhig im Studio, denn die
Sendung wurde "gefahren". Teils als Aufzeichnung,
teils live konnten wir nun die aktuelle XY-Sendung hautnah
erleben. Auffällig war die fast selbstverständliche Routine
der Crew vor und hinter den Kameras. |
| Nach
der Hauptsendung hatten wir dann die Gelegenheit, uns nahezu
frei im Studio zu bewegen. So landeten wir auch in der
Aufnahmezentrale und stellten mit unglaublicher Verwunderung
fest, dass dort nach wie vor Irene Campregher sitzt. Sie war
sozusagen die Vorgängerin von Sabine und ist seither hinter der
Kamera tätig. |
| Plötzlich
wurden wir von Frau Campregher "entfernt", denn
niemand anderer als Eduard Zimmermann wollte mit uns sprechen...
Wir waren seltsamerweise gar nicht so aufgeregt, vielleicht weil
wir diese Konfrontation in unserer Fantasie schon oft
durchgespielt hatten. Er hat sich sehr für unsere Tätigkeit
interessiert und war - so glauben wir - schon ein wenig angetan
von unserer Begeisterung. So angetan waren wir mindestens auch,
mit einem "Meilenstein" wie Ede persönlich reden zu
können. Es war eine sehr informative, ungezwungene
Unterhaltung, die zweifellos den Höhepunkt dieses Besuchs
darstellt. |
| Die
Zeit ging ins Land, und schließlich wurde die Spätsendung
vorbereitet, der nach der Ausstrahlung ein Abendessen in Halle 4
(das frühere XY-Studio) folgte. Neben Gulasch mit Spätzle gab
es Bier und Limo, denn ca. 40 hungrige Mitarbeiter, die
zufrieden über das Gelingen der XY-Sendung waren, sollten noch
versorgt werden. Alle blieben bis nach Mitternacht,
bevor sich die Runde langsam auflöste. |
| Spätestens
dieser Besuch, der sicher nicht der letzte war, hat uns gezeigt,
dass sich unser Engagement für Aktenzeichen XY so positiv
entwickelt hat, dass wir der Sendung auch in Zukunft - komme was
wolle - die Treue halten werden. |
|